Freitag, April 28, 2006

Was tut man nicht alles...


Ich bin zurück. In Leipzig. Links, der Rosentalpark mit dem Zooschaufenster. Zuerst hat mich das sehr traurig gemacht. Immerhin kenne ich hier schon alles, nichts war neu für mich und so viel Schönes hatte ich gerade hinter mir gelassen. Aber es geht ja weiter. und schwupps trifft man so unheimlich viele Leute, von denen man schon gar nicht mehr wusste, dass man sie kennt und sie freue sich auch noch, einen zu sehen. So sind schnell alle alten Kontakte wiederhergestellt und ich auf mehreren Partys gewesen. Viel zu tun habe ich momentan. Vor allem viel Schreibkram zu erledigen. Eben noch habe ich zwei Scheine in zwei wochen gemacht, und Hausarbeiten geschreiben indem ich 8 Stunden lang in der Biliothek saß. Natürlich nicht ohne meinen geliebten Laptop. Die WG-Suche gestaltet sich schwierig. Das neue Wort lautet "Casting" statt sich nur mal das Zimmer anzugucken. Nach Hobbys, Beziehungen und Sternzeichen wird man gefragt. Und dort, wo ich sich mit den Leuten am besten verstand. das Zimmer war klein, aber sehr zentral und günstig, wurde mir jemand Anderes vorgezogen. Zumindest habe ich in der demokratischen Abstimmung zuvor die Hälfte der Bewohner hinter mich versammelt. Gut. Seitdem habe ich ungefähr 7 oder 8 weitere Zimmer gesehen. Mal waren die Leute nett, aber kein Telefon in der abgelegenen Wohnung, oder der Mitbewohner ist ein Künstler. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen. Es ist zumindest aufschlussreich, sich in diese WG-Odyssee zu begeben, Spaß macht es nur bedingt. Gleich werde ich wieder losstrampeln auf meinem wunderbar und günstig reparierten (Beide Lichter und Bremsen für 14€) Fahrrad, gen Südvorstadt, Studentenviertel auch genannt. Erst gestern bin ich regendurchnässt in den Osten nach Reudnitz (wo auch das Bier produziert wird) gefahren. Die WG war toll, aber sie meinten, sie riefen mich an, ob sie mich ausgewählt hätten oder nicht und nicht ich darf mich entscheiden.
Heute Abend geht es zur Nippon Connection, das sind die japanischen filmtage in Leipzig. Ich gucke mir einen japanischen Film mit Kerstin an - Hanging Garden, über eine Familie.
Am Samstag habe ich ein RvD-Seminar im Sender, weil ich ja am demnächst Moderatoren-Training erhalte. Am Sonntag geht es zur einstimmung auf meinen WM-Job als Supervisor Access Control nach Helmstedt. Am Also, bis demnächst. Mai beehrt Herr worch aus Hamburg gleich mit zwei Nazi-Demos unsere Heldenstadt, es geht also auf die Straße!

Bis demnächst - eure Beeke